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Der Nr. 1-Muskel, um Hüftschmerzen vorzubeugen 

 September 25, 2020

Im heutigen Blogbeitrag geht es noch einmal um den Muskel Nr. 1, um Hüftschmerzen vorzubeugen. Also um den Hüftbeuger.

Lassen Sie mich fünf Gründe dafür anführen, weshalb es so wichtig ist, diesen Muskel zu anzusteuern, damit er gegen Hüftschmerzen hilft.

Nr. 1 — Der Knieantrieb

Hüftbeuger spielen eine Schlüsselrolle, wenn es beispielsweise um die Laufgeschwindigkeit geht, und zwar beim Antrieb durch das Knie. Soll heißen, wie weit sie beim Laufen das Knie nach vorn ziehen können und auch, wie weit sie es zurückbringen können.

Wenn der Hüftbeuger angespannt ist, wirkt sich möglicherweise der vorhandene Widerstand durch zu enge Hüftbeuger darauf aus, wie weit das Bein nach hinten gebracht werden kann.

Was bedeutet, er beeinflusst Ihre Schrittgröße. Wenn Sie Spazierengehen, dann spielt das vermutlich keine allzu große Rolle.

Wenn Sie aber Laufen, Joggen oder kraftvolles Walking bevorzugen, dann hat die Schrittgröße sehr wohl einen Einfluss auf Ihr Tempo und Ihr Durchhaltevermögen.

Nr. 2 — Balance

Der zweite Grund besteht darin, dass die Hüftbeuger ausbalancieren.

Beim Laufen arbeiten Sie mit dem Gluteus Maximus, dem großen Gesäßmuskel, zusammen, um die Laufleistung zu verbessern, aber auch um das Verletzungsrisiko zu verringern.

So kommt es häufig vor, dass Sie durch wenig trainierte Hüftbeuger aus dem Gleichgewicht geraten und beispielsweise ungleich große Schritte machen.

Wenn der Hüftbeuger eng ist, beeinträchtigt das die Funktion des großen Gesäßmuskels, was schließlich zu allen möglichen Schmerzen und Verletzungen führen kann: Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Probleme mit dem Iliosakralgelenk, überhaupt Gelenkschmerzen.

Nr. 3 — Körperkernfunktion

Auch wenn es „nur“ um die Hüftbeuger geht, helfen sie doch auch, wenn es um die Kernfunktion der Körperbewegung geht. 

So sorgen sie für Festigkeit im Bauchbereich, was sowohl bei der Leistung im Sport oder bei körperlicher Bewegung hilft, aber auch bei der Verletzungsprävention und auch bei der unnötigen Belastung verletzter Bereiche.

Leider hilft es dem Rumpf und seinen Muskeln nicht, die immer gleichen Übungen zu wiederholen. Spätestens alle vier Wochen sollte das Trainingsprogramm geändert werden, damit sich die Muskeln wieder neuen Herausforderungen stellen müssen.

Achtung: Vorsicht bei Übungen, die stark auf den Rücken einwirken und die Wirbelsäule ungünstig belasten! Sie rufen dann viel schneller Rückenschmerzen hervor.

Eine schlechte Körperkernfunktion wirkt sich also letztendlich auf Knieschmerzen, Rückenschmerzen und Hüftschmerzen aus.

4 — Tiefe der Kniebeuge

Hüftbeuger spielen eine Rolle, wenn es um die Tiefe der Kniebeuge, das Anheben aus der Kniebeuge und das "Explodieren" aus der Kniebeuge geht, beispielsweise beim Gewichtheben.

Wenn Sie enge Hüftbeuger haben, wird es schwierig sein, in eine tiefe Kniebeugeposition zu kommen. Sie könnten Ihr Gewicht auf den Mittelfuß und auf die Zehen, also mehr nach vorne verlagern. Dies führt jedoch zu einer unnötigen Belastung im Knie. Das Knie wird gereizt, Knieverletzungen entstehen oder voll ausgeprägte ständige Knieschmerzen.

5 — Stabilität im Oberschenkelknochen

Und jetzt der fünfte und für heute letzte Punkt: Die Hüftbeuger sorgen für Stabilität im Femur oder Oberschenkelknochen.

Bei schlechter Balance und Anspannung wird der Oberschenkelknochen nach vorne gezogen, was die Art und Weise, wie Sie hocken, beeinträchtigt.  Dies kann beim tiefen Hocken zu Quetschungen führen.