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7 schlechte Schuhe für Ihre Füße 

 September 10, 2020

Sie haben noch nicht darüber nachgedacht, welches die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße sein können? Ich auch nicht. Dabei kann das, was wir an Ihren Füßen tragen, einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Wenn Ihre Schuhe z.B. Ihre Füße oder Knie übermäßig belasten, kann dies Ihr Risiko erhöhen, an Arthritis zu erkranken.

Welche Schuhe sind also am schlechtesten für Ihre Füße geeignet? Lassen Sie es uns herausfinden. Außerdem schlagen wir Ihnen einige bequeme Alternativen zu ungesundem Schuhwerk vor.

1. High Heels

Wir beginnen mit dieser Art von Schuhen, da sie so viele Gesundheitsprobleme verursachen kann.

Bis zu 72 Prozent der Frauen tragen irgendwann in ihrem Leben hohe Absätze. Sie können zu besonderen Anlässen oder für eine Nacht im Freien getragen werden. Einige tragen sogar jeden Tag hohe Absätze bei der Arbeit. Vielleicht fühlen Sie sich gern größer, vielleicht gefällt Ihnen auch das Aussehen.

Was es auch ist... hohe Absätze belasten verschiedene Teile Ihres Körpers auf unnatürliche Weise. Zunächst einmal werden Ihre Knöchel ständig gebeugt, was das Gelenk in einer Weise beansprucht, die über sein Design hinausgeht.

Wenn Sie hohe Absätze tragen, müssen Sie auch mehr auf die Balance achten. Das bedeutet, dass Sie anfangen, andere Körperteile zu benutzen, die nicht am normalen Stehen oder Gehen beteiligt sind. Das kann Ihre Wirbelsäule belasten und sich bis zum Nacken hinauf ziehen.

Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße

Erhöhte Fersen führen dazu, dass Sie sich nach vorn beugen, und um das auszugleichen, muss sich die normale Krümmung Ihrer Wirbelsäule verändern, sonst fallen Sie auf Ihr Gesicht.

Der Haltungswechsel führt auch dazu, dass Ihr Rücken und Ihre Hüften aus ihrer normalen Ausrichtung gerät und Ihre Knie übermässig belastet werden. Schließlich müssen Ihre Fußballen viel mehr Gewicht als normal tragen.

Langzeitschäden für die Füße

Wenn Sie hohe Absätze lange genug benutzen, kann es tatsächlich zu dauerhaften oder semi-permanenten anatomischen Veränderungen kommen. Hier sind einige chronische Probleme aufgeführt, die aufgrund einer Überbeanspruchung von High Heels auftreten können:

  • Zu den wohl noch am harmlosesten, akuten Folgen von High Heels gehören Rötungen der Haut und die Bildung von Blasen, meist ausgelöst durch Druckstellen eines zu engen Schuhs. Auch wenn Blasen nicht allzu schlimm erscheinen, sollten Sie diese nicht unterschätzen. Jeder, der schon einmal einen Abend in unbequemen High Heels verbringen musste, weiß, wie schmerzhaft die kleinen Quälgeister sein können. Beginnen die Blasen zu bluten ist außerdem der Schuh schnell ruiniert. Verheilen die Blasen nicht gut, können durch sie dauerhaft kleine Narben an den Füßen entstehen.
  • Entstehen von Krampfadern: Durch die hohen Absätze der High Heels wird das Sprunggelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Das beeinflusst wiederrum den Blutfluss durch die Venen und auch den Druck auf die Venenwände. Krampfadern und weitere Durchblutungsstörungen können die Folge sein.
  • Verkürzung der Wadenmuskulatur: Häufig wirken Beine in “hohen Hacken” endlos lang. Tatsächlich werden die Beine aber nur scheinbar gestreckt. Dadurch, dass bei High Heels das Gewicht auf den Fußballen verlagert wird, wird der Wadenmuskel nicht vollständig gestreckt. Er bildet sich zurück und verkürzt langfristig. Gleichzeitig verdickt zum Ausgleich die Achillessehne, was beim Tragen von flachen Schuhen Schmerzen bereiten kann.
Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße
  • Deformationen des Fußes: Dauerhaftes Laufen in High Heels kann zu anhaltenden Veränderungen des Fußes führen, da beim Tragen das Gewicht zum großen Teil auf den vorderen Bereich des Fußes verlagert wird. Hammerzehen und Hallux valgus können die Folge sein. Im schlimmsten Fall ist dann zur Behandlung eine Operation nötig.
  • Erhöhtes Risiko für Kniearthrose: Durch das Tragen von High Heels müssen die Kniegelenke deutlich mehr Gewicht abfangen, als es bei flachen Schuhen der Fall wäre. Das kann zu Knieschmerzen und langfristig auch zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Arthrose führen.
  • Wirbelgleiten – Verursacht durch Belastung der Wirbelsäule. Im schlimmsten Fall kann eine Foraminalstenose auftreten, was bedeutet, dass der Spinalkanal, durch Nerven laufen verengt ist. Das führt zu Symptomen, die mit einem eingeklemmten Nerv zusammenhängen.
  • Sprunggelenkverletzung: Wenn Sie beim Tragen von Stöckelschuhen einen Fehltritt begehen, haben Sie ein viel höheres Risiko, Ihr Sprunggelenk ernsthaft zu schädigen.

2. Spitze Schuhe

Manche Leute mögen die modische Aussage, die mit spitzen Schuhen einhergeht, aber Ihre Füße sind sicherlich keine Fans davon. Wenn Sie alle Zehen auf engem Raum zusammendrücken, wird die knöcherne Ausrichtung verzerrt.

Langfristig kann es zu einem abnormalen Wachstum des Großzehenknochens kommen, was zu einem Zustand führen kann, der als Ballenzeh (oder Hallux valgus, siehe oben) bezeichnet wird. Nervenschäden, Blasen und Hammerzehen können auch durch das Tragen von spitzen Zehenschuhen verursacht werden.

Dies ist eine Schuhmode, mit der auch Männer Probleme haben können.

Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße

3. Ganz flache Schuhe

Ganz flache Schuhe, wie z. B. Ballerinas oder Espandrilles, unterstützen das natürliche Gewölbe der Füße nicht, weshalb diese beim Gehen doppelt so viel arbeiten müssen.

Die fehlende Dämpfung bei diesen Flachen kann zu Schmerzen im Fußgewölbe, Entzündungen der Knochenhaut im Schienbein und zu rissigen Fersen führen. Auch langfristige Haltungsschäden sind die Ursache flacher, harter Sohlen.

Ab einem gewissen Alter kann die Überbelastung zu Rissen und Entzündungen, wie die Plantarfasziitis führen. Dies ist eine Erkrankung der Sehnenplatte, die starke Schmerzen an der Fußsohle, insbesondere an der Ferse auslöst. Eine entzündete Sehnenplatte ist meist die Folge einer Überbelastung.

Besonders durch flache Schuhe entsteht eine permanente Überbelastung der Fersenpartie, da das Körpergewicht nicht mehr gleichmäßig verteilt ist, sondern nur von der Ferse aufgefangen wird.

4. Flip Flops

Flip Flops eilt in Sachen Bequemlichkeit ein guter Ruf voraus. Dabei sind die flachen Gummi-Schuhe für den menschlichen Fuß so schädlich wie fast kein anderer Schuh.

Genau wie auch bei Ballerinas hat der Fuß in Flip Flops keinen Halt. Die natürliche Fußform wird nicht gestützt, wodurch nicht nur das Verletzungsrisiko, etwa durch Umknicken auf unebenem Untergrund, steigt. Hat der Träger eine Fehlstellung wird diese nur noch mehr gefördert. Auf Dauer ist das nicht nur schädlich für die Füße, sondern auch für die Beine, die Hüfte und sogar den unteren Rücken.

Manchmal sehe ich hier in der Großstadt junge Menschen den ganzen Tag mit Flip Flops herumlaufen, was mir völlig unklar ist. Den ganzen Tag auf Asphalt oder über Kopfsteinpflaser, unebene Gehwege oder Kieselwege... Bei vielen ist gut zu sehen, wie die Ferse nach innen oder außen kippt und die sowieso nicht sehr dicken Sohlen entsprechend abgelaufen sind.

Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße

5. Plateauschuhe

Je nach Ausführung können diese Schuhe die Gefahr verschiedener Schuhtypen in sich vereinen. Beispielsweise werden Plateaus oft wie High Heels aufgestellt. In anderen Fällen können sie eine minimale Unterstützung des Fußgewölbes aufweisen.

Auch das Risiko einer Knöchelverletzung kann bei Plateauschuhen am höchsten sein. Wenn Sie den Knöchel in diesen Schuhen verdrehen, haben Sie einen größeren Abstand zwischen Ihren Füßen und dem Boden. Das bedeutet, dass Ihr Knöchel stärker aus der Position gehebelt wird, wenn Sie den Knöchel beim Tragen von Plateauschuhen verdrehen. Der zusätzliche Abstand kann das Risiko einer Knöchelfraktur erhöhen.

Plateauschuhe beeinträchtigen deutlich die Gangphysiologie, weil der Fuß nicht mehr abrollen kann. 

Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße
Die 7 schlechtesten Schuhe für Ihre Füße

6. Zu kleine, zu enge Schuhe

Es ist noch gar nicht so lange her, da galt es als unschicklich, wenn Frauen große Füße hatten. Auch heute noch tragen bis zu 90% der Frauen – zeitweise – Schuhe, die für sie zu klein sind, und dadurch zu eng sind.

Dies führt dazu, dass die Zehenknochen ständig aneinander- und am Schuhfutter reiben. Die Folgen sind kurzfristig Blasen, Schwielen und Hühneraugen. Langfristig können eng anliegende Schuhe zu Knochendeformitäten wie Ballen, Hammerzehen und Arthritis führen. Diese Erkrankungen sind sehr schwer zu behandeln und erfordern unter Umständen sogar eine Operation.

Wenn die Zehen im Schuh verschoben werden, ändert sich auch die natürliche Zugrichtung der Muskulatur. Die Folgen: Muskel- und Sehnenschmerzen, Entzündungen und Verkürzungen der Fußmuskulatur.

Zu kleine Schuhe und erzwungene Stellungsveränderungen der Gelenke und Muskulatur begünstigen Durchblutungsstörungen. Die Folgen: Kälte- und Taubheitsgefühl, Venenleiden (z.B. Krampfadern).

7. Laufschuhe, Wanderschuhe

Sie denken vielleicht, dass diese Art von Schuhen für eine gute Unterstützung konzipiert ist, und das ist in der Regel richtig. Viele Menschen machen jedoch den Fehler, mit einem nagelneuen Paar Stiefel oder Schuhe eine lange Wanderung zu unternehmen oder zu laufen. Wenn sie neu sind, sind die Schuhe möglicherweise steif und noch nicht an die Form Ihrer Füße angepasst. Dies kann zu schweren Blasenbildung führen.

Moderne Laufschuhe erfordern vielleicht kein langes Einlaufen, aber Stiefel brauchen dies normalerweise immer.

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8. Übungen für starke Füße

1. Einbeinstand

Für die Fußgelenke bieten sich insbesondere Übungen auf labilem Untergrund an. Zum Beispiel die Übung Einbeinstand auf einem Sofa oder im Sand.

Wenn Sie schon geübt sind, dann schließen Sie die Augen und machen Sie gleichzeitig mit den Armen rhythmische Bewegungen wie Armkreisen.

Eine weitere Fußübung auf einem Bein: Gestrecktes Bein leicht vom Boden heben und in der Luft gedachte Kreise oder Quadrate zeichnen.

2. Fersenheber

Für Sprunggelenk und Füße ist der Fersenheber großartig. Bei dieser Übung werden die Fersen angehoben, während Sie versuchen, sich soweit wie möglich auf die Zehenspitzen zu stellen und diese Position zu halten. Schwieriger wird die Übung einbeinig oder auf einer instabilen Standfläche.

Sie können auch mit den Fersen unterhalb der Kante starten. Dadurch werden die Muskeln noch stärker trainiert, da der Muskel über einen weiteren Weg Arbeit verrichten muss.

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3. Zehenkrallen

Zehenkrallen stärkt die gesamte Fußmuskulatur und geht fast überall – auch wenn Sie Schuhe anhaben. Einfach die Zehen am Boden oder in der Luft einkrallen und dann wieder locker lassen.

4. Zehen spreizen

Großartig für das Quergewölbe sind Fußübungen, bei denen Sie die Zehen spreizen. Sie können beispielsweise mit Hilfe der Hände die Zehen wie einen Fächer aufspreizen. Dazu nehmen Sie im Bereich des Mittelfußes den Fuß mit beiden Händen an der Innen- bzw. an der Außenkante in die Hand und ziehen vorsichtig die Zehen seitlich auseinander.

Machen Sie die Übung mehrmals und lassen Sie den Fuß nach und nach aktiv mitarbeiten.

5. Gehen auf Außen- und Innenkante

Im Stehen können Sie sich aktiv auf die Außenkante der Füße stellen und diese Position halten. Dann versuchen Sie doch mal, nur auf der Außenkante der Füße zu gehen.

Die gleiche Bewegung können Sie auf der Innenkante Ihrer Füße probieren. Das ist allerdings schon um einiges schwieriger. Diese Übung kann man wirklich prima beim Zähneputzen machen.

6. Kreative Fußgymnastik mit kleinen Helfern

Seien Sie kreativ! Es gibt so viele Übungen, die Füße und Fußgelenk stärken:

  • Greifen Sie Stifte mit Füßen.
  • Bewegen Sie Ihre die Füße wie eine Raupe.
  • Versuchen Sie, jeden Zeh einzeln zu heben.
  • Versuchen Sie, mit den Zehen ein Handtuch zu greifen.
  • Nimm einen Tennisball, eine Glasflasche oder eine ungeöffnete PET-Flasche unter Ihren Fuß und rollen Sie die komplette Fußsohle drüber.
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Viel Erfolg!